BASH http://bash.blogsport.de Ein weiteres tolles WordPress Blog Sat, 07 Jun 2014 15:49:46 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neue Website! http://bash.blogsport.de/2014/06/07/neue-website/ http://bash.blogsport.de/2014/06/07/neue-website/#comments Sat, 07 Jun 2014 15:49:46 +0000 Administrator News http://bash.blogsport.de/2014/06/07/neue-website/ Die neue Website könnt ihr unter antifabash.noblogs.org finden. Diese Seite bleibt als Archiv erhalten.

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Alternative für Deutschland? Nie wieder Deutschland! http://bash.blogsport.de/2014/05/05/alternative-fuer-deutschland-nie-wieder-deutschland/ http://bash.blogsport.de/2014/05/05/alternative-fuer-deutschland-nie-wieder-deutschland/#comments Mon, 05 May 2014 01:10:18 +0000 Administrator News texte http://bash.blogsport.de/2014/05/05/alternative-fuer-deutschland-nie-wieder-deutschland/ - Den reaktionären Konsens brechen -

In Europa beobachten wir ein Wiedererstarken reaktionärer und rechter Positionen. Insbesondere im Kontext der gegenwärtigen Krise treten diese verstärkt zu Tage und gewinnen an Zulauf. So kommt es immer häufiger zu homophoben Protesten wie beispielsweise in Frankreich, Deutschland und Ungarn. In Spanien wird im Zuge einer antifeministischen Welle das Abtreibungsgesetz massiv verschärft; in Griechenland und der BRD werden vermeintliche Migrant*innen und Geflüchtete im Rahmen einer sich ausbreitenden rassistischen Pogromstimmung attackiert. Zusätzlich zu diesen Einzelbeispielen erstarken rechtspopulistische und faschistische Parteien und Bewegungen in ganz Europa. All dem gilt es etwas entgegenzusetzen! Denn das Problem ist grundlegender. Diese Beispiele sind eben keine vereinzelten Phänomene, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen es in weiten Teilen einen gefestigten reaktionären Konsens gibt. In diesem spiegeln sich rechte Antworten auf die Kapitalismuskrise wieder; diese propagieren eine „Rückbesinnung“ auf vermeintlich stabile gesellschaftliche Institutionen wie die bürgerliche Kleinfamilie, Nationalstaat und Volksgemeinschaft. Solche regressiven und reaktionären Positionen sind längst in der Mitte der Gesellschaft salonfähig geworden und erscheinen somit legitim und gesellschaftlich akzeptabel. Sie sind jedoch zugleich anschlussfähiger Bestandteil rechter, menschenfeindlicher Ideologien und Praktiken. Diesen reaktionären Konsens gilt es zu brechen! Für eine solidarische und emanzipatorische Gesellschaft!

- Alternative für Deutschland? Nie wieder Deutschland! -

Spätestens seit der letzten Bundestagswahl, bei der die AfD knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist, kommt mensch nicht umhin, sich mit der Partei „Alternative für Deutschland“ zu beschäftigen. Noch ist es wohl zu früh über Erfolg oder Scheitern der AfD zu urteilen. Für uns ist entscheidend, wofür diese neue Partei steht. Mit dem konservativen Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke an der Spitze wird über den Austritt aus dem Euro und „Multikultiumerziehung“ schwadroniert. Die AfD beansprucht für sich den Willen des „Volkes“ zum Ausdruck zu bringen und skandiert in populistischer Art den „Mut zur Wahrheit“. Damit appelliert die AfD an die rechten Ressentiments und den reaktionären Konsens in der Gesellschaft. In Bezug auf das, was die AfD als „Volkswillen“ und vermeintlichen Ausweg aus der wirtschaftlichen Krise für die BRD darlegt- wie beispielsweise den Austritt aus der EU und somit die Abgrenzung von den „Pleitegriechen“ und den „faulen Südländern“– wird deutlich, wie solche Strategien mit völkischer Ideologie unterfüttert sind. So sagte die Europawahl-Kandidatin der AfD, Beatrix von Storch, kürzlich: „Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen.“ Ein solcher rassistischer Ausbruch ist kein Einzelfall und anschlussfähig für den deutschen Mob und die Nazis, die zurzeit in der ganzen BRD gegen Asylsuchendenheime hetzen. Während die rassistische Hetze der AfD hauptsächlich auf kulturalistischen und wirtschaftlichen Argumentationen beruht, ist sie doch nah am völkischen Rassismus der Neonazis. So möchte die AfD die vermeintliche „Einwanderung in die Sozialsysteme“ stoppen und während die NPD selbiges gegen die „Asylflut“ fordert, verkündet die CSU: „Wer betrügt, der fliegt“. So ist die Verpackung der entscheidende Unterschied, doch egal unter welchem Label: Das Problem heißt Rassismus!

Die AfD hat in wertkonservativer Manier der heterosexuellen Kleinfamilie eine zentrale Bedeutung in ihrem Parteiprogramm beigemessen. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sowie unterschiedlichste Familienkonstellationen passen in dieses Weltbild nicht hinein. Bei den homophoben Demos in Stuttgart gegen den neuen Bildungsplan – unter dem Motto »Elternrecht wahren – gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan“ – reihte sich die AfD, mit einem Redebeitrag von Anna Schupeck (AfD) und einer starken Präsenz, ein. Die Jugendorganisation der AfD, die „Junge Alternative für Deutschland“, profilierte sich zuletzt mit einer antifeministischen Kampagne(„Ich bin kein/e Feminist/in, weil…“). Per Facebook wurde gegen „Genderwahn“ gewettert und tradierten Geschlechterrollen gehuldigt. Diese reaktionäre Kampagne diffamiert den Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter und unterschiedlichster sexueller Identitäten. Zudem ist auch diese Geschmacklosigkeit direkt anschlussfähig für Neonazis, die die Aktion erfreut aufgriffen und weiterverbreiteten. Gegen Sexismus, Homophobie und Antifeminismus!

Forciert durch Bernd Lucke versucht sich die AfD als eine Partei darzustellen, die „weder rechts noch links“ sei. Die „Alternative für Deutschland“ ist keine klassische Nazipartei, doch sie ist Ausdruck und gleichzeitig Katalysator eines reaktionären gesellschaftlichen Konsenses. Durch die rechten Krisendeutungen und die damit verbundenen nationalistischen, rassistischen und antifeministischen Positionen fühlen sich sowohl Nazi als auch Wertkonservative in der Partei wohl.

Dieser rückschrittlichen Politik setzen wir eine radikale Kritik an Nation, Kapitalismus und Geschlechterverhältnissen entgegen. Denn eine Antwort auf die wirtschaftlichen Krisen ist für uns weder der Rückzug in Nation und Familie, noch ein besser funktionierender Kapitalismus, sondern die Überwindung eben jener Verhältnisse.

Aktuelle Infos unter: http://antifa.blockupy.org/

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Rassismus tötet – Demo gegen rechte Gewalt http://bash.blogsport.de/2014/01/14/rassismus-toetet-demo-gegen-rechte-gewalt/ http://bash.blogsport.de/2014/01/14/rassismus-toetet-demo-gegen-rechte-gewalt/#comments Tue, 14 Jan 2014 20:59:35 +0000 Administrator News http://bash.blogsport.de/2014/01/14/rassismus-toetet-demo-gegen-rechte-gewalt/ 22.2.2014 – 15.00 Uhr – Bhf Friedensdorf

Im beschaulichen Städtchen Dautphetal bei Marburg wurde am 18.02.2008 ein Haus von Neonazis angezündet. Bereits nachmittags, Stunden vor der eigentlichen Tat, schmierten die unbekannten Täter das Wort „Hass“, die SS Buchstaben im Stil von Sigrunen, mit Sprühfarbe an die Tür der betroffenen Familie mit türkischem Hintergrund. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte Schlimmeres verhindert werden können, hätte die herbeigerufene Polizei den extrem rechten Farbanschlag ernstgenommen. Aber das Gegenteil war der Fall, sie tat, was sie immer tut: Beschwichtigen, beruhigen und letzendlich ignorieren.

Stunden später brannte der Holzanbau des Einfamilienhauses lichterloh. Die Bewohner_Innen konnten noch zwei Männer beobachten, die davonrannten und Naziparolen riefen. Der Brand wurde glücklicherweise schnell gelöscht, niemand musste den Anschlag mit seinem Leben oder körperlicher Versehrtheit bezahlen. Eine Woche später ließ die Polizei Marburg-Biedenkopf verlauten, es gäbe keine Verdachtsmomente – die Ermittlungen gegen die unbekannten Neonazis verliefen im Sande. Weitere Wochen nach der Tat erhielt die Familie, deren Haus angezündet wurde, einen Brief mit Zeitungsausschnitten des Brandanschlages – und drei beiliegende Streichhölzer.

Der Fall reiht sich in Hessen ein: Ebenfalls 2008 schlug im Schwalm Eder Kreis ein Neonazi ein 14-jähriges Mädchen bei einem nächtlichen Überfall auf ein Zeltlager mit einem Klappspaten in die Intensivstation. 2008 wurden vermeintliche Linke im nahen Goßfelden brutal zusammengeschlagen. 2010 verübten Neonazis in Wetzlar einen Brandanschlag mit Molotowcocktail auf das Haus eines Nazigegners. Seit 2012 ist im nahen Lumdatal eine Naziclique aktiv, zuletzt gingen sie mit Elektroschockern und Zaunlatten auf Passanten los.

Mit dem jüngsten Angriff auf eine Asylsuchendenunterkunft in Wohratal wird die Kontinuität rassistischer Übergriffe offensichtlich. In der Nacht zum 12.01. 2014 verwüsteten vier Männer aus Wohra und Kirchhain das Haus, zerstörten Fenster, Türen und Rollläden, bedrohten und beschimpften die Bewohner_innen. Obwohl die Randale über eine halbe Stunde dauerte, traf die Polizei trotz unmittelbar nach Beginn des Angriffes abgesetzten Notrufes erst wesentlich später ein – später streitet sie den rassistischen Charakter des Übergriffes ab.

Fakt ist: Nazis morden. Und das nicht erst seit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Seit 1990 wurden 180 Menschen von Nazis in der BRD ermordet. Ob sie Leute zusammenschlagen, aus der S-Bahn werfen, erstechen, entführen oder eben ihr Haus anzünden, bleibt in der Begründung gleich. Der Grundpfeiler der Ideologie der Neonazis ist die Einteilung von Menschen nach rassistischen und chauvinistischen Kategorien. Die Folge hiervon ist unweigerlich die Diskriminierung und letztendlich die Vernichtung der durch dieses Gedankengut als minderwertig angesehenen Menschen.

Jedoch bleibt die Frage nach den Ursachen rechter Gewalt in der Diskussion um Rechtsterrorimus und Stiefelnazis meist außen vor. Nazis entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern finden eine Gesellschaft vor, die eine solche Ideologie erst ermöglicht. Das Zeigen auf den vermeintlich glatzköpfigen rechten Rand verkennt allerdings die tiefe Verankerung menschenverachtender Ideologien wie Rassismus, Sexismus, Antiziganismus und Antisemitismus sowie weitere Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gesamtgesellschaft. Die rassistischen Proteste gegen Asylsuchenden-Unterkünfte, die Stigmatisierung von Rom_nija, die deutsche Abschiebepraxis oder die Thesen Thilo Sarrazins sind keine Kinder extrem rechter Ideologien, sondern die der bürgerlichen Mitte. In der Großstadt, auf dem Dorf, im Osten wie im Westen gilt: Migrant_innen erfahren Rassismus in erster Linie nicht durch Nazis, sondern von den Nachbarn, von der Chefin oder den Kolleg_innen sowie auf der Ausländerbehörde.

Brandanschläge wie jener von 2008 in Dautphetal sind dabei die Spitze eines bekämpfenswerten Eisberges. Rechter Gewalt muss entgegengetreten werden – mit allen Mitteln! Ob dafür die örtliche Naziclique bekämpft, alltäglicher Rassismus in Deutschland thematisiert oder dem rechten Nachbarn Widerwort gegeben wird, vor allem eines darf man nicht: Rechte Gewalt und deren Opfer vergessen! Am 22.2. soll mit einer Demonstration durch Dautphetal das Bewusstsein dafür wachgehalten werden, dass Neonazigewalt und Rassismus alltäglich sind – auch in Marburg – Biedenkopf.


Für das Ende des alltäglichen Naziterrors!

Gegen die rassistischen Zustände – ob Ausländerbehörde oder Naziclique!

Für einen konsequenten Antifaschismus, der alle Teile der Gesellschaft in die Kritik einbezieht!

Der antifaschistische Selbstschutz muss organisiert werden!

http://dautphetal.blogsport.de/

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Bibliser Nazistrukturen den Saft abdrehen! http://bash.blogsport.de/2013/09/06/bibliser-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/ http://bash.blogsport.de/2013/09/06/bibliser-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/#comments Fri, 06 Sep 2013 09:37:52 +0000 Administrator veranstaltungen http://bash.blogsport.de/2013/09/06/bibliser-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/ Biblis hat ein tiefgreifendes Naziproblem. Seit 2010 treibt die Nazigruppierung „Nationalen Sozialisten Ried“ (NSR) ihr Unwesen und im Gemeindeparlament hat die rechtspopulistische „Freie Liste Biblis“ (FLB) etwa 20%. Wir rufen daher zur Beteiligung an der Antinazi-Demonstration in Biblis am 14.09.2013 auf! Beginn ist um 12:15 Uhr am Bibliser Bahnhof.

Bibliser Nazistrukturen den Saft abdrehen!

Passend zu der vorherrschenden Lokalpolitik in Biblis findet jedes Jahr das Gurkenfest statt, dass genauso unspektakulär ist wie der Name klingt. Das eigentliche Gurkenfest in Biblis ist die Lokalpolitik, die nun vor der Bürgermeisterwahl entdeckt hat, dass Biblis ein tiefgreifendes Naziproblem hat. Obwohl sie schon seit 2010 in Biblis aktiv ist, wollen die Lokalpolitiker*innen erst jetzt entdeckt haben, dass einer der aktivsten Nazigruppen in Hessen hier ihre „Homezone“ hat, die „Nationalen Sozialisten Ried“ (NSR).

Zahlreiche einschlägige Schmierereien „zieren“ die Stadt, so wird man am Bahnhof mit „Rotfront verrecke“ begrüßt. Die Bibliser Gruppe ist maßgeblich am hessenweiten Neonazinetzwerk „Freies Netz Hessen“ (FN Hessen) beteiligt. So hat sich die Gruppe beispielsweise massiv an der bislang größten Kampagne des FN Hessen beteiligt, der sogenannten „Israel Mordet!“-Kampagne. Im Rahmen dieser antisemitischen Kampagne wurden massenhaft Sticker in verschiedensten Teilen Hessens verklebt, unter anderem auch über Stolpersteine von jüdischen Menschen, die durch das NS-Regime ermordet wurden. Darüber hinaus versucht die Gruppe regelmäßig Veranstaltungen gegen Rechts zu stören und dort im Sinne einer „Wortergreifungsstrategie“ ihre Propaganda zu verbreiten.

So geschah es, dass bei einer Veranstaltung des Beratungsnetzwerk Hessen, Nazis aus dem gesamten Kreis Bergstraße in einer Sitzreihe saßen mit Mitgliedern der rechten Wählervereingung „Freie Liste Biblis“ (FLB). Hierdurch wird die gegenseitige Kooperation und ideologische Nähe zwischen den beiden Gruppen in Biblis deutlich. Die FLB wurde seit 2001 kontinuierlich in das Bibliser Gemeindeparlament gewählt, zuletzt mit 22,7% der Stimmen im Jahr 2011.

Die politische Ausrichtung dieser Wählervereinigung ist mehr als offensichtlich. So postet sie regelmäßig kopierte PI-News (ein einwanderungsfeindlicher und kulturrassistischer Blog) und NPD-Artikel auf ihrer Webseite oder verteilt eigene Flugblätter mit ähnlichem Inhalt.

Der Vorsitzende der FLB – Hans-Peter Fischer – ist mit 18 der NPD beigetreten und in den 90ern Vorsitzender der Republikaner im Kreis Bergstraße gewesen, wo er allerdings abgesetzt wurde, nachdem er nach einem von ihm organiserten Frank Rennicke Konzert in Biblis (1999) auf eine Kooperation mit der NPD drängte. Er führte dann seine Unterstützung der NPD im privaten Rahmen weiter, indem er ihnen sein Hotel „Neißeblick“ (Ostritz, Sachsen) seit mindestens 15 Jahren für Naziveranstaltungen und NPD-Parteitage zur Verfügung stellt.

Die NPD dankte ihm für sein Engagement indem sie ihn im Gegenzug als einzige Anwesenden bei seiner Kundgebung „für die Flutopfer“ im April 2012 „unterstützte“. Sein Hotel war durch die Elbeflut überschwemmt worden, er fand die „Regierung“ habe ihn im Stich gelassen und äußerte sich auf der Kundgebung, wo er, neben einem Transparent mit der Aufschrift „Keine Hilfe für uns Flutopfer, Milliarden für Griechenland“, eine Rede hielt.

Nach ihm traten zahlreiche zentrale Figuren der NPD ans Mikrofon, unter anderem Arne Schimmer und Andreas Storr. Dies alles wurde in der NPD-Propagandasendung „Blickpunkt Sachsen“ festgehalten, in der sich Fischer ausführlicher in einem Interview auslässt.

Seit dem Aus für Atomkraft in Deutschland sind in einer Stadt, dessen Hauptwirtschaftssektor die Atomkraft ist, auch die Ängste der Bürger*innen um ihre Zukunft gestiegen. Die gleichzeitig stattfindende Wirtschaftskrise in Europa tut ihr Übriges, um kleinbürgerliche deutsche Ressentiments zu schüren und rechte Positionen unter dem Label „Freie Liste Biblis“ attraktiv zu machen. In der letzte Bürgermeisterwahl erreichte die FLB mit ihrem Kandidaten Fischer 13,6% der Stimmen.

Für SPD und CDU stellte der hohe Stimmanteil für nationalistische und faschistische Positionen, sowie die Aktivitäten der NSR kein Problem dar. So blieb auch die Unterstützung der Politik weitestgehend aus, als ein engagierter Bürger Fischer auf Grund seiner Nähe zur NPD öffentlich zur Rede stellte und daraufhin von diesem

verklagt wurde (die Klage erwirkte das Gegenteil, Fischer wurde zu einer Geldstrafe auf Bewährung wegen Beleidigung in einem zweiten Verfahren verurteilt).

Biblis dient als mahnendes Beispiel wie verbreitet nationalistische, rassistische, antisemitische und andere menschenfeindliche Positionen in der hessischen Provinz sind. Schlimmer noch: Biblis kann sich in jeder anderen Stadt wiederholen, sollten keine Gegenstrategien entwickelt und politische Bildungsarbeit betrieben werden. Die Verbreitung reaktionärer Ideologie kann nur dort verhindert werden, wo Menschen sich ihr aktiv entgegenstellen.

Dennoch regt sich langsam etwas Widerstand in Biblis: die Politik gerät unter Druck das offensichtliche einzugestehen. In Biblis gab es dieses Jahr eine (von Rechten unterwanderte) Informationsveranstaltung und eine „Abkratzaktion“ von Naziaufklebern mit verschiedenen Parteien.

Es wird aber deutlich, dass es schwer wird die in der Dorfgemeinschaft verwurzelten Tendenzen und ihre Fürsprecher zu isolieren. Deswegen fordern wir jegliche Zusammenarbeit mit oder Anerkennung der FLB zu einzustellen und sich gemeinsam den Nazis entgegenzustellen, sei es die „Freie Liste Biblis“ oder die „Nationalen Sozialisten Ried“.

Bibliser Verhältnisse abschalten! Nazistrukturen den Saft abdrehen!

https://saftabdrehen.noblogs.org

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1. Mai 2013 http://bash.blogsport.de/2013/03/19/1-mai-2013/ http://bash.blogsport.de/2013/03/19/1-mai-2013/#comments Tue, 19 Mar 2013 10:16:46 +0000 Administrator News http://bash.blogsport.de/2013/03/19/1-mai-2013/ Nazikundgebung in FFM verhindern!
Anreise aus den BASH-Städten und Mobi-Veranstaltungen folgen.

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Camp 2013 http://bash.blogsport.de/2013/01/15/camp-2013/ http://bash.blogsport.de/2013/01/15/camp-2013/#comments Tue, 15 Jan 2013 16:14:12 +0000 Administrator camp http://bash.blogsport.de/2013/01/15/camp-2013/ Dieses Jahr macht das BASH-Antifa-Camp eine kleine Pause. Nach vier erfolgreichen Camps wird es 2013 keins geben.
Aber es gibt reichlich Alternativen, z.B. sich am 1. Mai in FFM den Nazis in den Weg zu stellen. Weitere Infos findet ihr rechtzeitig auch auf diesem Blog.

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Camp 2012-Review http://bash.blogsport.de/2013/01/13/camp-2012-review/ http://bash.blogsport.de/2013/01/13/camp-2012-review/#comments Sun, 13 Jan 2013 11:23:40 +0000 Administrator camp http://bash.blogsport.de/2013/01/13/camp-2012-review/ Die campusantifa hat einen Bericht zum Camp 2012 geschrieben den ihr hier runterladen oder bei der campus online lesen könnt.

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Camp 2012 http://bash.blogsport.de/2012/07/20/camp-2012/ http://bash.blogsport.de/2012/07/20/camp-2012/#comments Fri, 20 Jul 2012 10:00:35 +0000 Administrator camp http://bash.blogsport.de/2012/07/20/camp-2012/ Das 4. Antifa-Camp findet vom 4. bis zum 7. August in Südhessen statt. Dieses Mal an einem neuen Ort!
Das Programm steht jetzt fest! Es gibt weiterführende Veranstaltungen und welche, bei denen kein Vorwissen erwartet wird und die sich vor allem an unorganisierte Menschen richten oder sich thematisch als Einführung verstehen. Es wird wieder ein gutes Verhältnis von Praxis und Theorie angeboten. Außerdem können wir dieses Jahr erstmals ein barrierefreies Camp anbieten!
Bitte meldet euch auch an, wenn ihr nur an einzelnen Tagen kommen wollt! Wir können sonst nicht planen!

Anmeldung | Infos | Programm | Ankündigungstexte | Checkliste

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„M31 – European Day of Action against Capitalism“ http://bash.blogsport.de/2012/03/20/m31/ http://bash.blogsport.de/2012/03/20/m31/#comments Tue, 20 Mar 2012 10:05:20 +0000 Administrator News http://bash.blogsport.de/2012/03/20/m31/ m31 banner

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(Jugend-)Antifa-Wochenende in Marburg http://bash.blogsport.de/2012/01/02/jugend-antifa-wochenende-in-marburg/ http://bash.blogsport.de/2012/01/02/jugend-antifa-wochenende-in-marburg/#comments Sun, 01 Jan 2012 23:36:04 +0000 Administrator News http://bash.blogsport.de/2012/01/02/jugend-antifa-wochenende-in-marburg/ Theorie zur Praxis – Vortragswochenende in Marburg

Vom 14. bis 15.01.2012 veranstaltet die antifa gruppe 5 zusammen mit der Jugendantifa Marburg ein Theoriewochenende unter dem Motto „Theorie zur Praxis“.
Für Schlafplätze und Verpflegung ist gesorgt.
Bitte meldet euch an! Mail: ag5[at]riseup.net

Folgende Vorträge und Workshops sind geplant:

Samstag, 14.01.:

Vortrag: Kritik der Ideologie des Antispiezismus
Workshop: Kritik der Konsumkritik (Junge Linke)
Workshop: Homophobie und Sexismus in der Sprache
Abendliches Amusement

Sonntag, 15.01:

Auskatern, Frühstücken
Vernetzungsdebatte, Abschlussplenum

mehr Infos bei der ag5

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